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	<title>Der Bürger</title>
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	<description>Unabhängiges Magazin für den deutschsprachigen Raum</description>
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		<title>Ära zu Ende: Christine Hartinger</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 08:37:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DerBuerger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[14 Jahre 1. Vorsitzende Förderverein Grundschule Mühldorf e.V. Es ist an der Zeit, das Engagement einer ganz besonders herausragenden Bürgerin Mühldorfs zu ehren: Das von Frau Christine Hartinger, der ersten Vorsitzenden des Förderverein Grundschule Mühldorf e.V. Seit 1997 engagiert sie sich ehrenamtlich und mit neuen Ideen im Förderverein und trug so nachhaltig zur positiven Gestaltung [...]]]></description>
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<h2>14 Jahre 1. Vorsitzende Förderverein Grundschule Mühldorf e.V.</h2>
<div id="attachment_1098" class="wp-caption alignleft" style="width: 276px"><img src="http://www.der-buerger.de/wp-content/uploads/2011/06/christine-hartinger-266x266.jpg" alt="1. Vorsitzende Christine Hartinger mit Schülern der Grundschule Mühldorf. Foto: Christine Hartinger" title="1. Vorsitzende Christine Hartinger mit Schülern der Grundschule Mühldorf. Foto: Christine Hartinger" width="266" height="266" class="size-medium wp-image-1098" /><p class="wp-caption-text">1. Vorsitzende Christine Hartinger mit Schülern der Grundschule Mühldorf. Foto: Christine Hartinger</p></div>
<p>Es ist an der Zeit, das Engagement einer ganz besonders herausragenden Bürgerin Mühldorfs zu ehren: Das von Frau Christine Hartinger, der ersten Vorsitzenden des Förderverein Grundschule Mühldorf e.V. Seit 1997 engagiert sie sich ehrenamtlich und mit neuen Ideen im Förderverein und trug so nachhaltig zur positiven Gestaltung der gesamten Schule bei. 14 lange Jahre, allesamt der Grundschule Mühldorf verschrieben. Dem 1996 gegründeten Förderverein fehlten damals die nötigen Mittel und Mitglieder, um die Schule ernsthaft unterstützen zu können.</p>
<p>Frau Hartinger erkannte dies und wirkte dem erfolgreich entgegen. Ihr Ziel war ein Förderverein, der den Schülern der Grundschule Mühldorf ein reichhaltiges, pädagogisches Zusatzprogramm bieten kann &#8211; und das nahezu kostenfrei. Veranstaltungen, Vorträge, Exkursionen, Sonderangebote und besondere Kursangebote &#8211; vieles wurde im Laufe der Jahre realisiert und erfolgreich gestemmt. Die bemerkenswerteste Leistung war hierbei Planung und Umsetzung des neuen Pausenhofes. Der Verein finanziert sich dabei aus Spenden, Verkaufserlösen, den Mitgliedsbeiträgen und nicht zuletzt aus unzähligen ehrenamtlichen Stunden. Mittlerweile umfasst das reichhaltige Angebot jedes Jahr über 1.000 kostenlose Zusatzstunden für mehr als 1.400 Teilnehmer.</p>
<p>Doch Frau Hartinger war dies noch nicht genug: Sie erarbeitete ein Konzept samt Präsentationsmappe zur Hausaufgabenbetreuung an der Grundschule Mühldorf und reichte es bei der Regierung von Oberbayern ein. Mit Erfolg, Mühldorf war bayernweit eine der ersten Grundschulen, welche den Schülern eine pädagogisch wertvolle Nachmittagsbetreuung anbieten konnte. Viele andere Schulen zogen nicht zuletzt aufgrund dieses Konzeptes in den darauffolgenden Jahren nach. Frau Hartinger selbst gibt mit Ende dieses Schuljahres den Vorsitz des Fördervereins ab &#8211; mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir finden, dass dieser bedingungslose Einsatz große Achtung verdient hat.</p>

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		<title>Das Fest für die ganze Familie</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 08:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DerBuerger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Abwechslungsreiches Programm beim Mühldorfer Altstadtfest In der herrlichen Kulisse der historischen Altstadt findet am 25. Juni 2011 ab 15.00 Uhr das 21. Mühldorfer Altstadtfest statt. Ein buntes Musikspektakel mit Live-Musik auf 6 Bühnen, Gaukler, Clowns und Feuerspucker, kulinarische Köstlichkeiten und coole Drinks warten wieder auf die Besucher. Im großen Kinderland auf dem Gelände rund um [...]]]></description>
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<h3>Abwechslungsreiches Programm beim Mühldorfer Altstadtfest</h3>
<div id="attachment_1095" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://www.der-buerger.de/wp-content/uploads/2011/06/altstadtfest-muehldorf-am-inn-200x266.jpg" alt="Altstadtfest Mühldorf am Inn" title="Altstadtfest Mühldorf am Inn" width="200" height="266" class="size-medium wp-image-1095" /><p class="wp-caption-text">Altstadtfest Mühldorf am Inn</p></div>
<p>In der herrlichen Kulisse der historischen Altstadt findet am 25. Juni 2011 ab 15.00 Uhr das 21. Mühldorfer Altstadtfest statt. Ein buntes Musikspektakel mit Live-Musik auf 6 Bühnen, Gaukler, Clowns und Feuerspucker, kulinarische Köstlichkeiten und coole Drinks warten wieder auf die Besucher. Im großen Kinderland auf dem Gelände rund um das Kulturzentrum im Haberkasten gibt es für die kleinen Gäste wieder viel zu entdecken. Zahlreiche Standbetreiber werden Ihnen an diesem Tag das Leben versüßen.  Aber auch herzhafte Gerichte von hervorragender Qualität stehen auf den Speisekarten. Da wird die Suche nach Ihrem Lieblingsgericht nicht lange dauern. Für alle, die es kaum erwarten können, gibt es bereits um 10.00 Uhr einen zünftigen Weißwurstfrühschpp`n  mit der DerfiMusi beim Steer, Auf der Wies.  Auch musikalisch werden keine Wünsche offen bleiben. 7 Musikkapellen werden ab 18.00 Uhr bis Mitternacht das Publikum unterhalten. Im überdachten Haberkasten Innenhof wird die Mühldorfer Stadtkapelle für alle, die es nicht so laut mögen, mit einer traditionellen Wirtshausmusik aufspielen. </p>
<p>Die Stadt Mühldorf a. Inn freut sich auf Ihren Besuch und wünscht Ihnen viele unbeschwerte und vergnügliche Stunden auf dem Mühldorfer Altstadtfest.</p>

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		<title>Unternehmerinterview: Dr.-Ing. Kurt Woelfl, Geschäftsführer der ODU Gruppe</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 08:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DerBuerger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein findiger Geist mit einer familiären Vision am globalen Markt. Sehr geehrter Herr Dr. Woelfl, wir freuen uns sehr, dass wir Sie und mit Ihnen die Firma Otto Dunkel GmbH in der letzten Ausgabe vom Bürger als Mühldorfer Unternehmen des Monats gewinnen konnten. Lassen Sie sich an erster Stelle gefragt sein: Wie geht es Ihnen [...]]]></description>
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<h2>Ein findiger Geist mit einer familiären Vision am globalen Markt.</h2>
<div id="attachment_1092" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><img src="http://www.der-buerger.de/wp-content/uploads/2011/06/dr-ing-kurz-woelfl-190x266.jpg" alt="Dr.-Ing. Kurt Woelfl, Geschäftsführer der ODU Gruppe. Foto: ODU GmbH" title="Dr.-Ing. Kurt Woelfl, Geschäftsführer der ODU Gruppe. Foto: ODU GmbH" width="190" height="266" class="size-medium wp-image-1092" /><p class="wp-caption-text">Dr.-Ing. Kurt Woelfl, Geschäftsführer der ODU Gruppe. Foto: ODU GmbH</p></div>
<p><strong>Sehr geehrter Herr Dr. Woelfl, wir freuen uns sehr, dass wir Sie und mit Ihnen die Firma Otto Dunkel GmbH in der letzten Ausgabe vom Bürger als Mühldorfer Unternehmen des Monats gewinnen konnten. Lassen Sie sich an erster Stelle gefragt sein: Wie geht es Ihnen heute?</strong><br />
Sehr gut! Aus mehreren Gründen. Das Wetter ist seit Wochen schön und ich hatte ein sehr angenehmes Wochenende mit vielen Gästen und einem abwechslungsreichen Programm. Ich bin Mitglied im Rotary Club und an diesem Wochenende haben uns unsere Partner Clubs aus Italien und Frankreich besucht. Wir waren zusammen am Chiemsee, auf einer Ausstellung und beim Stockschießen in Ampfing. Das war richtig toll.</p>
<p><strong>In Mühldorf und Umgebung ist ODU so eine Art Mythos, ein Tor zur Welt – und doch bleibt verschlossen, was hinter den Kulissen bei ODU passiert. Welche Dienstleistungen oder Produkte bietet ODU?</strong><br />
Steckverbindungssysteme. Viele denken dabei erstmal an eine Steckdose mit Schutzkontaktstecker, aber das ist es nicht. Unsere Produkte müssen hohen technischen Ansprüchen gerecht werden. </p>
<p><strong>Für wen arbeitet ODU? Gibt es Geräte oder Produkte im täglichen Gebrauch, die Bauteile von ODU beinhalten?</strong><br />
Wer zum Beispiel einen Thermomix zu Hause hat, verbindet den Mixtopf mit dem Gerät über Steckkontakte von ODU. Der hohe technische Anspruch besteht darin, dass der Topf nach 30.000-mal abnehmen und wieder aufsetzen immer noch unbeschädigt, dampfdicht und temperaturbeständig sein muss. Außerdem soll er noch 3.000 Spülmaschinendurchgänge schadlos überstehen. Das ist die Herausforderung, die uns der Hersteller Vorwerk gestellt hat.</p>
<p><strong>Wird bei ODU alles selbst hergestellt?</strong><br />
Ja, darauf sind wir sehr stolz. Natürlich brauchen wir erst einmal Rohstoffe. Aber hier beginnt dann auch schon unsere Wertschöpfungskette. Mit dem Kauf von Kunststoffgranulat und Metallstangen. Daraus stellen wir in den verschiedenen Abteilungen unsere Produkte her.</p>
<p><strong>Welche produzierenden Abteilungen gibt es denn?</strong><br />
Wir haben eine eigene Dreherei, eine Stanzerei und Galvanik für Beschichtungen. Kunststoffe werden bei uns selbst gespritzt, die Teile komplett selbst montiert. Was uns zudem vollends unabhängig macht, ist unsere Werkzeugbauabteilung. Wie gesagt, wir brauchen nur die Rohstoffe, ab dann stellen wir alles selber her. Outsourcing gehört nicht zu unserem Geschäftsmodell. Wir produzieren keine Masse, sondern kundenspezifisch und technisch hochwertig. Alle dazu benötigten Technologien haben wir bei uns im Haus. Dadurch bleibt unser Geschäft auch immer spannend.</p>
<p><strong>Ganz stolz wird immer von der Galvanik-Abteilung bei ODU gesprochen? Aber was ist denn eigentlich Galvanik?</strong><br />
Also erstmal können alle Abteilungen stolz auf sich sein, weil alle technisch führend sind.<br />
Aber um Ihre Frage zu beantworten: Galvanik ist ein Veredelungsprozess und stellt die Langlebigkeit unserer Steckkontakte her. Dabei werden Nickel, Silber, Gold oder Chrom auf die entsprechenden Kontakte oder Gehäuse aufgezogen. Das Interessante an der Galvanik ist die Verbindung von Chemie und Elektrizität. Bei der Galvanik wird durch ein elektrolytisches Bad Strom geschickt. Am Pluspol befindet sich das Metall, das aufgebracht werden soll, am Minuspol der zu beschichtende Gegenstand. Man nennt die Galvanik auch die Schwarze Magie, weil es ein sehr faszinierender Prozess ist. In der Galvanik sind wir marktführend. Das merken wir daran, dass wir bei den Marktführern im Automobilbereich sehr gefragt sind. Wir produzieren zum Beispiel die Einstiegsleisten von Mercedes und Maybach in Lohnfertigung. Das bedeutet, dass wir das fertige Formteil angeliefert bekommen und für die Veredelung zuständig sind.</p>
<p><strong>Sie stellen also nicht nur Steckkontakte her, sondern sind auch im Automobilbereich als Zulieferer tätig?</strong><br />
Ja, das ist aber ein eigenes Tochterunternehmen, die ODU Automotive GmbH. Aber auch hier arbeiten wir vor allem in unserem Hauptkompetenzfeld Steckkontakte. Zum Beispiel stellen wir hier die Ladestecker für Elektroautos her. Zusätzlich stellen wir auch Batteriestecker her. Zum Beispiel für den Elektro Mini oder die Hybrid S-Klasse von Mercedes. Ein weiteres zukunftsträchtiges Geschäftsfeld ist unser Angebot für erneuerbare Energien wie Wind- und Solartechnik.<br />
Unsere Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung findet, zusammen mit unserem Labor für Versuche und Simulationen, auch hier für jede Herausforderung unserer Kunden die beste Lösung.</p>
<p>Und damit wir genügend Kunden haben, brauchen wir natürlich einen exzellenten Vertrieb. Die Nähe zum Kunden ist elementar wichtig und dafür unterhalten wir weltweit Vertriebsorganisationen und einen eigenen Außendienst in Deutschland.</p>
<p><strong>ODU zeigt seit Jahrzehnten beständiges Wachstum. Seit 1985 wurden weltweit Standorte wie die USA, Großbritannien, Frankreich, China, Skandinavien und Rumänien ausgebaut. Ursprünglich während des 2. Weltkriegs in Berlin gegründet, verschlug es den Gründer Otto Dunkel nach Mühldorf. Was war dafür ausschlaggebend?</strong><br />
Berlin war zu Ende des Krieges der gefährlichste Standort und deshalb wurde alles in ruhigere Regionen verlagert. So auch das Unternehmen von Otto Dunkel. Das war aber nicht der eigentliche Beginn des heutigen Unternehmens. Dieses wurde erst nach dem Krieg 1947 am heutigen Standort gegründet.</p>
<p><strong>Befindet sich das Unternehmen noch in Familienbesitz, also gibt es Nachfahren von Otto Dunkel?</strong><br />
Ja. Außer den direkten Nachfahren von Otto Dunkel sind noch zwei weitere Familien Gesellschafter des Unternehmens. Insgesamt befindet sich das Unternehmen in der dritten Generation. Unsere Gesellschafter sind unser größtes Gut. Das sind keine Quartalsdenker, die nur auf den schnellen Profit aus sind. Durch sie haben wir die Möglichkeit, langfristig planen und agieren zu können. Wir sprechen hier von Jahren oder gar Jahrzehnten.</p>
<p>Dadurch geht es dem Unternehmen gut und somit auch den Mitarbeitern. Das soll auch so bleiben. Die Mitarbeiter wissen, was sie an der Firma haben und so haben wir die Krise 2009 sehr gut überstanden. Alle haben wunderbar mitgemacht.</p>
<p><strong>Sie sind Geschäftsführer der Otto Dunkel GmbH, einem der größten Arbeitgeber in unserer Region. Sie beschäftigen am Standort Mühldorf mehr als 700 Personen. Hinzu kommen noch mal über 400 Mitarbeiter weltweit. Lastet eine große Verantwortung auf Ihren Schultern? Spüren Sie das?</strong><br />
Selbstverständlich! Aber es ist keine Last, sondern vielmehr eine Herausforderung, die mir sehr viel Spaß macht, weil wir alle gemeinsam Probleme für unsere Kunden lösen.</p>
<p><strong>Sie sind Amerikaner. Was hat Sie nach Mühldorf verschlagen? Können Sie uns kurz Ihren Weg zu ODU schildern?</strong><br />
O ja, das waren doch einige Etappen. Meine Eltern sind beide Deutsche. Nach dem Krieg flohen meine Eltern aus Deutschland. Mein Vater war aus Freimann und ist über Puerto Rico nach Los Angeles ausgewandert. Meine Mutter ist aus dem Osten vor den Russen geflohen und über ein Flüchtlingslager in Ludwigshafen ebenfalls nach Los Angeles gelangt. Dort haben Sie sich während des Studiums kennengelernt. Von daher rührt meine Verbundenheit zu Deutschland. </p>
<p>Bei uns zu Hause wurde kein Deutsch gesprochen, das habe ich erst auf der Uni gelernt. Über einen Sommerjob im Rahmen eines Studentenaustauschprogramms kam ich das erste Mal nach Deutschland. Und putze dann im Daimler Museum in Stuttgart Autos (lacht). Nach dem Studium promovierte ich anschließend an der TU München und lernte dort auch meine Frau kennen. Danach bin ich zu BMW und stellte schnell fest, dass solche Großkonzerne nicht meine Heimat werden. Mir waren die Entscheidungswege zu lang, mittelständische Unternehmen waren mir deutlich lieber. Meine nächste Station war die Firma Dräxlmaier in Vilsbiburg. Ich übernahm die Werksleitung eines Standorts in Mexiko und wohnte währenddessen wieder in Texas/USA (lacht wieder). Da musste ich dann täglich über diese berüchtigte Grenze am Rio Grande nach Mexiko übersetzten – und am Abend wieder zurück. Eine aufregende Zeit, das dürfen Sie mir glauben.</p>
<p>Ich kannte damals noch aus Studienzeiten Herrn Dr. Jacobi, meinen Vorgänger hier bei ODU. Zu dem hatte ich noch Kontakt, und als dann der hiesige Betriebsleiter Prochaska in Rente ging, nahm ich dessen Stelle bei ODU ein und übernahm anschließend die zweite Geschäftsführung. Das war eine hervorragende Lern- und Übergangsphase auf Basis dieser langfristigen Denke bei ODU. Als dann Dr. Jacobi in Rente ging, übernahm ich schließlich die erste Geschäftsführung.</p>
<p><strong>Haben Sie als Geschäftsführer von ODU so etwas wie Freizeit oder sind Sie ständig auf der ganzen Welt unterwegs?</strong><br />
Natürlich nimmt meine Arbeit viel Zeit in Anspruch. Lachend: Ja, aber ab und zu habe ich Freizeit. Diese verbringe ich dann mit meiner Familie.</p>
<p><strong>Also haben Sie auch Kinder?</strong><br />
Ja, drei Söhne. 16, 14 und acht Jahre alt.</p>
<p><strong>Welche Freizeitaktivitäten bevorzugen Sie? Und was sagen Sie zum Freizeitangebot von Mühldorf?</strong><br />
Die Aktivitäten der Kinder bevorzuge ich vor allem. Musik, Fußball – da ist immer was los. Und sonst genießen wir die schöne Umgebung. Von Mühldorf sagt man, dass es zwischen Salzburg und München liegt, aber man muss von hier nicht weg. In Mühldorf ist wirklich alles geboten. Natur und Kultur. Da kann Mühldorf stolz auf sich sein. Und ich schätze die bayerische Mentalität in Bezug auf Tradition, Familie und Freizeit.</p>
<p><strong>Zurück zum Geschäft. Was unterscheidet die deutsche von der amerikanischen Arbeitseinstellung?</strong><br />
Vor allem die Einstellung zur Ausbildung und damit die Arbeitsqualität. In Deutschland entscheidet man sich für einen Beruf und erlernt diesen dann in meist hervorragenden Ausbildungen. In den USA nennt man sich irgendwas, heuert bei einem Unternehmen an und versucht sich das, was man denk zu sein, über „Learnig bei Doing“ anzueignen. Da ist schon ein enormer Unterschied. In Deutschland wird Qualität groß geschrieben. „Made in Germany“ ist und bleibt hoffentlich weltweit das Maß der Dinge.</p>
<p><strong>ODU steht als Ausbilder hoch im Kurs. Finden Sie jedes Jahr noch genügend qualifizierte Auszubildende?</strong><br />
Es ist uns bisher immer gelungen, gute Leute zu finden. Ausbildung sehen wir hier als unsere Pflicht. Ein Azubi ist für uns auch nicht eine billige Arbeitskraft, die wir einfach wieder abstoßen, sondern der beste Weg, Mitarbeiter für die Zukunft zu finden. Aktuell haben wir über 50 Azubis.</p>
<p><strong>Welche Ausbildungsberufe bietet ODU hier am Standort Mühldorf?</strong><br />
Einige: Industriekaufmann, Technischer Zeichner, Fachinformatiker, Werkzeugmechaniker, Zerspanungsmechaniker (Dreher), Mechatroniker, Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik und Oberflächenbeschichter sowie ein duales Studium Maschinenbau.</p>
<p><strong>Wann und vor allem wie sollte man sich bewerben?</strong><br />
Schriftlich, spätestens im September. Am Samstag, den 09. Juli, ist unser Ausbildungsinformationstag. Da kann jeder Interessierte vorbeikommen und Einblick ins ganze Unternehmen und die Ausbildung in unseren Kernbereichen erhalten.</p>
<p><strong>Hätten Sie gerne noch etwas angesprochen?</strong><br />
Ja: Die Ausbildung im Allgemeinen. Die deutsche Ausbildung lässt uns auf dem Weltmarkt bestehen, deshalb ist eine abgeschlossene Lehre gerade im globalen Sinn so wichtig. Wir messen uns ständig, z. B. mit Chinesen, Indern und Amerikanern. Für Deutschland und auch Mühldorf ist wirtschaftlich gesehen Qualität das höchste Gut und die Lehre oder natürlich auch ein abgeschlossenes Studium der Grundstein dafür. So können wir bestehen und unseren Lebensstandard sichern. Und das ist wohl im Interesse von uns allen.</p>
<p><strong>Da können wir Ihnen nur beipflichten! Herr Dr. Woelfl, vielen Dank für dieses schöne Gespräch. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute für Sie und Ihre Familie.</strong></p>

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		<title>Mühldorfer Stadtrat im Profil: Oskar Stoiber &#8211; CSU</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 08:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DerBuerger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Einsatz für Mühldorf &#8211; der große Mann der CSU. Im Rahmen unserer „Stadtrat im Profil“-Reihe interviewten wir vor kurzem Herrn Oskar Stoiber von der CSU. Herr Stoiber, Sie sind Mitglied der CSU-Fraktion in unserem Stadtrat und dabei Referent für Umwelt und Verkehr. Was sind Ihre Aufgaben? Ein Referent sondiert vor. Ich beschäftige mich mit [...]]]></description>
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<h2>Im Einsatz für Mühldorf &#8211; der große Mann der CSU.</h2>
<div id="attachment_1083" class="wp-caption alignleft" style="width: 276px"><img src="http://www.der-buerger.de/wp-content/uploads/2011/06/Oskar-Stoiber-CSU-266x266.jpg" alt="Oskar Stoiber, CSU. Foto: Der Bürger" title="Oskar Stoiber, CSU. Foto: Der Bürger" width="266" height="266" class="size-medium wp-image-1083" /><p class="wp-caption-text">Oskar Stoiber, CSU. Foto: Der Bürger</p></div>
<p><strong>Im Rahmen unserer „Stadtrat im Profil“-Reihe interviewten wir vor kurzem Herrn Oskar Stoiber von der CSU. Herr Stoiber, Sie sind Mitglied der CSU-Fraktion in unserem Stadtrat und dabei Referent für Umwelt und Verkehr. Was sind Ihre Aufgaben?</strong><br />
Ein Referent sondiert vor. Ich beschäftige mich mit Themen aus Verkehr oder Umwelt und setze mich entsprechend damit auseinander, um in den Ausschüssen Stellung nehmen zu können. Verkehr ist hierbei ein Teil des Haupt- und Kulturausschusses, Umwelt hingegen des Bau- und Umweltausschusses.</p>
<p><strong>Verkehr und Umwelt sind gerade für unsere Freizeitvergnügen ein elementarer Bestandteil. In welchen Gebieten ist Mühldorf eine Freizeitstadt?</strong><br />
Auf jedem Fall bei den Angeboten der Stadtwerke. Freibad, Hallenbad, Sauna, Eislaufbahn und Innfähre ins Naherholungsgebiet Starkheim – das sind schon tolle Angebote für eine Stadt wie Mühldorf.</p>
<p><strong>Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?</strong><br />
Gern mit Schwimmen! Das hat mich immer begeistert. Ich war früher Rettungsschwimmer bei der Wasserwacht und dort dann vor allem als Ausbilder tätig. Von 1970 bis 1995. Damals wurde mithilfe der Wasserwacht aktiv Naturschutz betrieben und so säuberten wir z. B. die Innauen.</p>
<div class="address" style="width:250px">
<h3>Steckbrief</h3>
<p><strong>Welche Stadtratsfraktion?</strong><br />
CSU &#8211; macht landesbezogen die richtige Politik. Daher auch meine kommunalpolitische Wahl.</p>
<p><strong>Ausschussmitgliedschaft?</strong><br />
Haupt- und Kulturausschuss.</p>
<p><strong>Warum sind Sie Stadtrat?</strong><br />
Um am gesellschaftlichen und politischen Leben gestaltend mitzuwirken.</p>
<p><strong>Ihre Lebenseinstellung?</strong><br />
Carpe Diem &#8211; nutze den Tag!</p>
<p><strong>Geboren am?</strong><br />
11.06.1956.</p>
<p><strong>Derzeitiger Beruf?</strong><br />
Rechtspfleger am Amtsgericht Mühldorf.</p>
<p><strong>Etwas Persönliches?</strong><br />
Verheiratet, zwei erwachsene Söhne.</p>
<p><strong>Mühldorfer seit?</strong><br />
Seit meiner Geburt.</div>
<p><strong>Interessant. Die Wasserwacht passt ja wunderbar zum Thema – was sind die zentralen Aufgaben der Wasserwacht?</strong><br />
Wasserrettung und Erste Hilfe sind wichtige Elemente der Wasserwacht. Im Winter natürlich auch die Eisrettung, wenn jemand einbricht. Es wird zudem viel Aufklärungsarbeit betrieben. Wie verhalte ich mich im Schwimmbad, am See oder am Fluss? Erste Hilfe Kurse sind auch im Angebot. </p>
<p>Außer der Wasserwacht war ich noch beim Roten Kreuz im Sanitätsdienst und Krankentransport tätig. Es machte riesigen Spaß, dabei zu sein und bei einer wirklich guten Sache mitzuwirken, das kann ich jedem nur empfehlen.</p>
<p>Hier möchte ich gerne noch etwas anmerken, da doch der Inn ein großer Freizeitmagnet ist: Es ist zugegebenermaßen ein tolles Erlebnis, mit Schlauchboot oder Kajak auf unserem stadtprägenden Fluss zu fahren. Aber bitte, liebe Eltern und Kinder, denkt an die Schwimmwesten. Ein Fluss ist ein unberechenbares Naturschauspiel. Die Ebinger Insel ist dabei ein toller Stopp auf dem Ritt von Jettenbach nach Mühldorf, nehmt euren Abfall aber wieder mit und löscht offene Feuer richtig aus.</p>
<p><strong>Dem können wir nur beipflichten. Kommen wir zurück zur Stadt und zu Ihrer Partei. Vielleicht sprechen Sie einfach mal von der Leber weg, was Ihre Themen sind?</strong><br />
Uns beschäftigt, was die Stadt beschäftigt! Bei der Diskussion um die Lärmschutzwand an der Friedhofstraße gibt es Fortschritte zu verzeichnen. Trotzdem kann es auf Dauer keine Lösung sein, dass der komplette Nord-Süd-Verkehr durch die Stadt geht. Die Ostspange ist daher von der CSU wirklich gefordert. Das würde den Stadtkern und somit auch die Friedhofstraße deutlich entlasten und gleichzeitig den Westen von Mühldorf attraktiver gestalten.</p>
<p>Ein stabiler und ausgeglichener Haushalt ist uns wichtig. Daraus entstand letztes Jahr die Diskussion um Altstadtfest und Trachtenzug. Wir von der CSU haben aufgrund des schlechten Haushalts einfach nach Einsparmöglichkeiten gesucht und kreative Mittel dorthin aufgezeigt. Und es war nicht umsonst, die Stadt hat anschließend Einsparungen umgesetzt. Wir gestalten mit und bringen unsere Themen ein.</p>
<p><strong>Ihre Partei geht verständlicherweise der Bürgermeisterdiskussion noch aus dem Weg. Vielleicht ein Wort dazu? </strong><br />
Mühldorf braucht als Nächstes einen CSU-Bürgermeister, damit effektiv und kostenorientiert Projekte für die Mühldorfer Bürger auf den Weg gebracht werden.</p>
<p><strong>Ein Wort zu Mühldorf? </strong><br />
Mühldorf ist die liebenswerteste Stadt, die ich kenne. Ich würde nirgendwo anders wohnen wollen. Mühldorf, das ist Heimat, mir taugts da!</p>
<p><strong>Stimmt!</strong></p>

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		<title>Mühldorfer Persönlichkeit: Ernst Madl &#8211; Botschafter für Mühldorf</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 08:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DerBuerger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Inn- und Isentaler Verserlschmied &#8211; ein Mühldorfer Heimatdichter der besonderen Art Herr Madl, sie sind ein ganz besonderer Botschafter, schreiben Verse und Gedichte und tragen diese regelmäßig öffentlich vor. Wie geht‘s Ihnen denn heute? Danke, ganz gut! Schwitzen muss ich, wenns so schwül ist, wegen meines Herzens. Da hatte ich einen Hinterwandinfarkt mit irreparablen Schäden. [...]]]></description>
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<h2>Inn- und Isentaler Verserlschmied &#8211; ein Mühldorfer Heimatdichter der besonderen Art</h2>
<div id="attachment_1079" class="wp-caption alignleft" style="width: 276px"><img src="http://www.der-buerger.de/wp-content/uploads/2011/06/madl-ernst-266x266.jpg" alt="Ernst Madl, der Inn- und Isentaler Verserlschmied. Foto: Der Bürger" title="Ernst Madl, der Inn- und Isentaler Verserlschmied. Foto: Der Bürger" width="266" height="266" class="size-medium wp-image-1079" /><p class="wp-caption-text">Ernst Madl, der Inn- und Isentaler Verserlschmied. Foto: Der Bürger</p></div>
<p><strong>Herr Madl, sie sind ein ganz besonderer Botschafter, schreiben Verse und Gedichte und tragen diese regelmäßig öffentlich vor. Wie geht‘s Ihnen denn heute?</strong><br />
Danke, ganz gut! Schwitzen muss ich, wenns so schwül ist, wegen meines Herzens. Da hatte ich einen Hinterwandinfarkt mit irreparablen Schäden. Aber es lässt sich leben, Unkraut vergeht bekanntlich nicht.</p>
<p><strong>Ihr Herz schlägt für Mühldorf – warum?</strong><br />
Ich mag die Stadt. Seit 55 Jahren wohne ich hier, sie ist mir einfach ans Herz gewachsen. Ursprünglich komme ich aus dem nördlichen Chiemgau. Dorthin ziehts mich manchmal zurück, weil in Mühldorf viele Veränderungen stattfinden, die ich nicht wirklich begrüßen kann. Aber es hilft ja nix. Ich mag die Altstadt, den Stadtplatz und den Inn.</p>
<p><strong>Inn- und Isentaler Verserlschmied, das ist Ihr landläufiger Titel. Wie entstehen den Ihre Gedichte?</strong><br />
Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch, liebe die Pflanzen- und Tierwelt, die Ruhe in den Innauen. Schöne Flecke inspirieren mich. An Wegkreuzen und Marterln, da entstehen meine Gedichte über Land, Leut, Brauchtum und Natur. Fürs Herz und fürs Gemüt.</p>
<p><strong>Mit Ihren Werken haben Sie bereits vier Heftchen aufgelegt.</strong><br />
Nicht nur das, ich schreibe jeden Tag ein Gedicht. Bücher hatte ich eigentlich nicht vor. Ein Freund musste mich drei Jahre bearbeiten, damit meine Gedichte in Heftform erhalten bleiben. Das erste erschien vor ungefähr 15 Jahren, ich weiß das gar nicht mehr so genau. Und hierbei wurde der „Inn- und Isentaler Verserlschmied“ geboren. </p>
<p><strong>Sie sind über die Landkreisgrenzen bekannt. Wie kommt es dazu?</strong><br />
Ich mache Lesungen, vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit und trete mit Stubenmusikgruppen auf, für die ich auch Texte schreibe. Ich pflege das Brauchtum, meine Eigeninitiativen waren noch nie ein Flop. In Howaschen bei Haigerloh richte ich jetzt den 90. Liederabend aus. Ja, und die Leute sind davon begeistert und deshalb kennt man mich rund um Mühldorf herum recht gut.</p>
<p><strong>Aber direkt in Mühldorf eher weniger, oder?</strong><br />
„Wo der Pfennig geschlagen wird, ist er nichts wert!“ Da geht‘s allen gleich. In der Heimat wird man selten ernst genommen. In Mühldorf hat‘s ewig gedauert, bis man auf mich aufmerksam wurde und mich selber aufdrängen mag ich nicht.</p>
<p><strong>Nicht nur als Verserlschmied, sondern auch als kreativen Geist für Mühldorf sind Sie tätig. Was haben Sie denn sonst noch im Namen unserer schönen Stadt entworfen?</strong><br />
Nun, man trinkt aus meinen Tassen Kaffee, geht mit meinem Regenschirm spazieren und all diejenigen, deren Herz so wie meins für Mühldorf schlägt, tragen ein T-Shirt von mir. Ich glaube nicht, dass jemand so vielseitig für Mühldorf kreativ ist wie ich!</p>
<p><strong>Dem können wir nur zustimmen! Wollen Sie unseren Mühldorfer noch etwas mit auf den Weg geben?</strong><br />
Ich kann von mir behaupten, dass ich ein Rentner bin, dem keinen Tag langweilig ist! Das mag daran liegen, dass ich die Schönheit der Natur im Hier und Jetzt genieße. Das kann ich nur jedem empfehlen. Nur so kann man erhalten, was unsere Stadt Mühldorf ausmacht. Mühldorf hat Herz und Flair, das sollten wir uns nicht verbauen lassen.</p>
<p><strong>Herr Madl, wir bedanken uns für dieses aufrichtige Gespräch.</strong></p>

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		<title>FC Mühldorf: Mädchen-Fußball</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 09:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DerBuerger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mädchen-Fußball beim FCM wird ausgebaut Die C-Juniorinnen haben mit der Vorbereitung zur Rückrunde den Trainingsbetrieb im Freien begonnen. Nachdem die Herbstmeisterschaft ungeschlagen gesichert und die Hallensaison erfolgreich abgeschlossen wurde, freuen sich die Mädchen jetzt auf die Freiluftsaison. Dienstag und Donnerstag 17.30 Uhr &#8211; 19.00 Uhr wird auf dem Gelände der ehemaligen SpVgg Mühldorf an der [...]]]></description>
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<h3>Mädchen-Fußball beim FCM wird ausgebaut</h3>
<p>Die C-Juniorinnen haben mit der Vorbereitung zur Rückrunde den Trainingsbetrieb im Freien begonnen. Nachdem die Herbstmeisterschaft ungeschlagen gesichert und die Hallensaison erfolgreich abgeschlossen wurde, freuen sich die Mädchen jetzt auf die Freiluftsaison. Dienstag und Donnerstag 17.30 Uhr &#8211; 19.00 Uhr wird auf dem Gelände der ehemaligen SpVgg Mühldorf an der Mühldorfer Rennbahn trainiert. Betreut werden die Mädchen vom Trainerteam Robert Hausberger und Udo Kerscher.</p>
<p>Es ist geplant, ab Sommer 2011 eine B-Juniorinnen und eine C-Juniorinnenmannschaft stellen. Da der Zulauf der Mädchen immer größer wird, sind die Verantwortlichen im Moment auf der Suche nach einer zusätzlichen Betreuerin oder Betreuer für die kommende C-Juniorinnenmannschaft. Gerne dürfen interessierte Mädchen unverbindlich das Training besuchen und reinschnuppern. Ebenso natürlich ambitionierte Betreuer, oder die es werden wollen.</p>

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		<title>FC Mühldorf: Ausbildung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 09:34:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DerBuerger</dc:creator>
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<h3>Lehrstellenoffensive beim FC Mühldorf</h3>
<p>Der FCM übernimmt soziale Verantwortung für seine Jugendspieler und hilft ihnen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in der Region. Er stellt ein Bindeglied zwischen der heimischen Wirtschaft und den Jugendlichen dar und unterstützt auch die Betriebe bei der Suche nach richtigen Auszubildenden. Vorstand Ingo Möschl weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es derzeit ist, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Andererseits sind bei den jugendlichen Spielern einige dabei, die in diesem Jahr ihre Schulausbildung beenden und noch auf der Suche nach einer handwerklichen oder wirtschaftlichen Ausbildung sind.</p>
<p>Betriebe, die noch Ausbildungsplätze anzubieten haben, werden gebeten, diese mit den Kriterien des Wunschkandidaten per E-Mail an <a href="mailto:azubi@fc-muehlorf.de" title="E-Mail an azubi@fc-muehlorf.de versenden">azubi@fc-muehlorf.de</a> zu senden. Gleiche Adresse gilt auch für die suchenden Jugendspieler oder Spielerinnen.  Der FCM stellt dann die Kontakte her und steht den Jugendlichen auch beratend zur Seite.</p>

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		<title>Konzert: Städtische Musikschule Mühldorf</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 09:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DerBuerger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sinfonieorchester und Kinderorchester der Städtischen Musikschule Mühldorf laden ein Das von Max Fandrey ins Leben gerufene Sinfonieorchester der Musikschule, das vor vier Jahren durch Erweiterung seines langjährig sehr erfolgreichen Streichorchesters entstanden ist, besteht derzeit aus ca. 65 Streichern, Bläsern, Zupfinstrumentalisten, Pianisten und Akkordeonisten aller Altersgruppen. Es wird u.a. Griegs „Peer Gynt Suite“, Dvoraks „Furiant“ und [...]]]></description>
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<h2>Sinfonieorchester und Kinderorchester der Städtischen Musikschule Mühldorf laden ein</h2>
<div id="attachment_1057" class="wp-caption alignleft" style="width: 408px"><img src="http://www.der-buerger.de/wp-content/uploads/2011/05/orchester-staedtische-musikschule-muehldorf-am-inn-398x266.jpg" alt="Die Orchester der Städtischen Musikschule Mühldorf am Inn. Foto: Max Fandrey" title="Die Orchester der Städtischen Musikschule Mühldorf am Inn. Foto: Max Fandrey" width="398" height="266" class="size-medium wp-image-1057" /><p class="wp-caption-text">Die Orchester der Städtischen Musikschule Mühldorf am Inn. Foto: Max Fandrey</p></div>
<p>Das von Max Fandrey ins Leben gerufene Sinfonieorchester der Musikschule, das vor vier Jahren durch Erweiterung seines langjährig sehr erfolgreichen Streichorchesters entstanden ist, besteht derzeit aus ca. 65 Streichern, Bläsern, Zupfinstrumentalisten, Pianisten und Akkordeonisten aller Altersgruppen. Es wird u.a. Griegs „Peer Gynt Suite“, Dvoraks „Furiant“ und Werke aus Swing und Jazz, die extra für diese Orchesterbesetzung von M. Fandrey arrangiert wurden, aufführen. Auch Fandreys 25-köpfiges Kinderorchester präsentiert verschiedene Stücke und wird dabei vom Sinfonieorchester begleitet.</p>
<p>Das gründliche Erlernen und Anwenden von technischen und musikalischen Fertigkeiten und die Freude am gemeinsamen Musizieren stehen bei Fandrey im Vordergrund. Dieser Bereich der Musikschularbeit ist sehr wichtig, denn das Spielen in Ensembles fördert wie kein anderer Bereich Musikalität und Gemeinschaft und ist dadurch eine wertvolle und unverzichtbare Ergänzung zum Einzelunterricht. Fandreys Konzerte motivieren die Teilnehmer, sich neben dem Spaß an der gemeinsam erlebten Kunst intensiv mit der interpretierten Musik zu beschäftigen, und für die Zuhörer kann es zusätzlich Anregung sein, ein Instrument zu erlernen oder auch früher erworbenes Können wieder aufzufrischen. Bereits seit vielen Jahren schätzen hier zahlreiche Wiedereinsteiger die Möglichkeit, sich unter die Jugend zu mischen und so für eine reizvolle Mischung aus junger Energie und erfahrener Freude zu sorgen.</p>
<p>Interessenten zum Mitspielen (v.a. Celli), die eine ausreichende Qualifizierung mitbringen, sind jederzeit im Orchester willkommen. Kontakt und Informationen über Maximilian Fandrey, Städtische Musikschule Mühldorf (08631/612-281). Mit diesem Programm laden die Musiker Jung und Alt herzlich zu ihrem Konzertabend ein. Die Gesamtleitung hat Maximilian Fandrey, der Eintritt ist frei (Unkostenbeiträge sind willkommen).</p>
<p><strong>Termine:</strong><br />
Freitag, den 03. Juni 2011 um 19:30 Uhr im Kulturbahnhof Neumarkt St. V.<br />
Samstag, den 04. Juni 2011 um 19:30 Uhr im Stadtsaal Mühldorf</p>
<p><strong>Eintritt:</strong><br />
Eintritt frei, Unkostenbeitrag erbeten.</p>

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		<title>Unternehmerinterview: Markus Luczay von Luczay Immobilien</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 09:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DerBuerger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. zertifizierter Immobilienmakler Südostbayerns Markus Luczay im Bürger-Interview. Der erste zertifizierte Immobilienmakler Südostbayerns spricht über seine Pioniertaten in Hinsicht auf Transparenz und Qualität seines Berufsstandes, seine Tätigkeitsbereiche in der Region und über die Stadt Mühldorf, die sein Leben veränderte. Sehr geehrter Herr Luczay, wir freuen uns, dass Sie sich als vielseitiger und in mancherlei Hinsicht [...]]]></description>
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<h2>1. zertifizierter Immobilienmakler Südostbayerns</h2>
<div id="attachment_1053" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img src="http://www.der-buerger.de/wp-content/uploads/2011/05/markus-luczay_luczay-immobilien-e1305537906582.jpg" alt="Markus Luczay, zertifizierter Immobilienmakler, kreativer Kopf und Vollblutunternehmer. Foto: Markus Luczay" title="Markus Luczay, zertifizierter Immobilienmakler, kreativer Kopf und Vollblutunternehmer. Foto: Markus Luczay" width="250" height="373" class="size-full wp-image-1053" /><p class="wp-caption-text">Markus Luczay, zertifizierter Immobilienmakler, kreativer Kopf und Vollblutunternehmer. Foto: Markus Luczay</p></div>
<p>Markus Luczay im Bürger-Interview. Der erste zertifizierte Immobilienmakler Südostbayerns spricht über seine Pioniertaten in Hinsicht auf Transparenz und Qualität seines Berufsstandes, seine Tätigkeitsbereiche in der Region und über die Stadt Mühldorf, die sein Leben veränderte.</p>
<p><strong>Sehr geehrter Herr Luczay, wir freuen uns, dass Sie sich als vielseitiger und in mancherlei Hinsicht bahnbrechender Unternehmer Zeit für dieses Gespräch nehmen. Zum Einstieg: Wie geht es Ihnen persönlich heute?</strong><br />
Sehr gut! Ich hatte heute Morgen schon einen positiven Anruf und bin demnach energiegefüllt für den ganzen Tag.</p>
<p><strong>Sie sind der erste zertifizierte Immobilienmakler Südostbayerns. Was genau darf man sich darunter vorstellen?</strong><br />
Ich bin der Größte, Schönste und Beste &#8211; na Schmarrn. <em>(lacht)</em> Der Hintergrund ist folgender: Deutschland erfüllt auf diesem Gebiet erfreulicherweise das Harmonisierungsbestreben der EU. Diese will endlich einheitliche Richtlinien für Immobilienmakler schaffen. Viele unserer Nachbar-EU-Staaten haben bereits deutlich höhere. Dort erfüllen Immobilienmakler weitaus mehr Aufgaben als das bloße Vermitteln. In Frankreich muss man z. B. studieren und eine Ausbildung beim Notar absolvieren. Immobilienmakler werden dort auf gleicher Augenhöhe mit Steuerberatern, Rechtsanwälten und dergleichen gesehen. In Deutschland hingegen kann noch fast jeder Makler werden.</p>
<p>Die Zertifizierung, die ich bundesweit als Fünfter absolvierte, hebt das Niveau unseres Berufsstandes. Einerseits muss dafür eine anspruchsvolle schriftliche Prüfung absolviert werden, die ich wohl kaum bestanden hätte, wäre ich nicht schon seit sieben Jahren auch als Dozent tätig. Aber ich habe sie gut absolviert. Andererseits verpflichten sich die Absolventen erstmalig zu einem strengen Moralkodex, also zu Standards wie einer transparenten Kundeninformation. Zudem muss die Zertifizierung alle drei Jahre erneuert werden. Ich denke, das ist ein wichtiger Fortschritt für die Branche und bin durchaus ein bisschen stolz, einer der Ersten zu sein.</p>
<p><strong>Wie wirkt sich diese Zertifizierung nun auf Ihr Unternehmen bzw. auf mich als möglichen Käufer oder Verkäufer aus?</strong><br />
Beispielsweise in Hinsicht unserer Transparenz! Wir haben unseren Betrieb grundlegend umstrukturiert und die Abläufe für unsere Kunden vereinfacht. So veranschlagen wir z. B. unsere Provision nur noch beim Verkäufer. Käufer zahlen bei uns keine Provision mehr. Dadurch steigt die Bonität des Käufers bei seiner Bank, er muss sein Eigenkapital nicht für die Provision verwenden. Der Käufer spart sich damit 3,57 %, das erleichtert die Finanzierung ungemein! Aufgrund dessen hat der Verkäufer viel mehr Nachfrage von potenziellen Käufern. Der Verkaufspreis bleibt stabil und das Objekt findet schneller einen Abnehmer. Unterm Strich gibt es also für alle Beteiligten nur Vorteile.</p>
<p><strong>Auf Ihrer Website <a href="http://www.luczay.de" title="Weiter zu www.luczay.de" target="_blank">www.luczay.de</a> präsentieren Sie unter anderem exklusive Kaufangebote. Suchen Sie sich die besseren Objekte gezielt aus?</strong><br />
Nein, wir wollen nicht nur Exklusives, sondern sind ebenso für normale Einfamilienhäuser oder auch Etagenwohnungen dankbar. Aber viel wichtiger als das Objekt ist uns der Kunde &#8211; hier muss die Chemie stimmen. Unser Geschäft basiert zu einem großen Teil auf Vertrauen – und das stellen wir unter anderem mit einer guten Informationspolitik für unsere Kunden her. Kunden, die Ihre Käufer auf gut deutsch hinters Licht führen wollen, lehnen wir ab. Wir liefern eine saubere Arbeit, sodass es mit dem Käufer reibungslos funktioniert. Dazu werden die Objekte von uns bewertet und entsprechend professionell angeboten.</p>
<p><strong>Und wie läuft so eine Bewertung ab?</strong><br />
Bewertungen bieten wir in verschiedenen Formen an. Dies beginnt bei einer kurzen mündlichen Beratung. Wir begleiten Käufer auch gerne beim Kauf von Immobilien von privat oder anderen Maklern, das verschafft ihnen eine höhere Sicherheit. Für Anwälte und Steuerberater, zum Beispiel in Erbangelegenheiten, fertigen wir häufig schriftliche Kurzbewertungen an. Und wenn es zu Auseinandersetzungen kommt, erstellen wir schließlich das notwendige, ausführliche Verkehrswertgutachten.</p>
<p><strong>Sie sprachen vom „wir“. Haben Sie denn Mitarbeiter?</strong><br />
Selbstverständlich. Ich beschäftige zwei freie Immobilienkaufleute mit IHK-Berufsausbildung. Einer davon ist zudem Bauzeichner und Planer. Beide haben Objektverantwortung. Zusätzlich haben wir einen permanenten Praktikumsplatz in petto.</p>
<p><strong>In welcher Region sind Sie mit Ihren Dienstleistungen hauptsächlich tätig?</strong><br />
Im Umkreis von Mühldorf. Wir betreuen überwiegend Objekte, die wir mit einer Fahrzeit von 15 Minuten erreichen können. Unser Beruf erfordert Marktkompetenz, und die haben wir eben hier vor Ort. Außerdem können wir somit immer schnell und flexibel reagieren und unseren Kunden den entsprechenden Service bieten. </p>
<p>Wenn wir Kunden und deren Objekte kennen, fahren wir natürlich auch mal weiter – aber das ist eher die Ausnahme. Mühldorf und Umgebung bieten uns einen hervorragenden Immobilienmarkt, wir müssen also auch nicht zwingend weiter raus. Allein zwischen Heldenstein und Alt-/Neuötting gibt es ein immenses Aufkommen an Objektverkäufen.</p>
<p><strong>Mühldorf wurde zu Ihrer Wahlheimat – wie kam es dazu?</strong><br />
Können Sie uns kurz Ihren persönlichen Werdegang schildern? Ich wuchs in Tüssling und Teising auf, dort habe ich fast meine gesamte Kindheit und Jugend verbracht. 1999 absolvierte ich am König-Karlmann-Gymnasium in Altötting mein Abitur und wollte anschließend Kulturwissenschaften in Leipzig studieren. </p>
<p>Dazu verbrachte ich ein Praktikum im Deutschen Museum in München und war dort für ein Jahr als Mitarbeiter im Projektmanagement tätig.</p>
<p>Zum Studieren bin ich anschließend nicht mehr gekommen, sondern konzentrierte mich voll in Richtung Finanzdienstleistung und Immobilien. Ich wollte so schnell wie möglich auf eigenen Beinen stehen und unternahm daher 2001 den Schritt in die Selbstständigkeit. Von München kam ich dann als frischer Immobilienmakler erstmal nach Altötting und anschließend weiter nach Mühldorf. Anfangs nur beruflich, später auch privat! Mühldorf ist aus jeglicher Sicht einfach der bessere Standort.</p>
<p><strong>Wenn Sie Mühldorf mit Ihren bisherigen Lebensstationen vergleichen, was fällt Ihnen dabei auf?</strong><br />
Mühldorf besitzt einen ganz eigenen Charme! Hier sieht man das Leben. Es ist eine florierende, lebendige Stadt. Hier wird etwas getan, gerade im Vergleich zu Altötting. Ich hatte in zwei Jahren Mühldorf mehr Erfolg als in sieben Jahren Altötting, das sagt wohl alles. </p>
<p>Der Stadtplatz wiederum ist ein hervorragendes Kommunikationszentrum, das  Knüpfen von Netzwerken ist hier deutlich einfacher. Weil das Leben noch auf der Straße stattfindet.</p>
<p><strong>Zusätzlich zu Ihrer Immobilientätigkeit sind Sie Vorstand der Aktionsgemeinschaft Mühldorf und organisieren die Mühldorfer Gruppe des BNI (Business Network International). Außerdem sind Sie auf verschiedenen Social Media Plattformen wie XING vertreten. Warum dieser große Einsatz?</strong><br />
Netzwerken ist heutzutage das A und O. Vor allem das Konzept von BNI überzeugt mich seit rund sechs Jahren. „Wer gibt, gewinnt!“, lautet hier die Devise. Gegenseitige Empfehlungen sowie der Austausch von Informationen zur Gewinnung neuer Kunden stehen im Vordergrund. Wir haben strenge Regeln, die auch durchgesetzt werden. Deswegen sind wir so erfolgreich und können rund ein Jahr nach unserer Gründung bereits auf mehr als eine Million Euro Umsatz in der Gruppe zurückblicken. Und es gibt jede Berufssparte in jeder Ortsgruppe nur ein Mal. Also nur einen Schreiner, einen Makler, ein Fitnesscenter und so weiter. Das ist ein praxisorientiertes und vielfach erprobtes Erfolgskonzept. </p>
<p>Die Aktionsgemeinschaft hingegen hat ganz andere Aufgaben und ist in Mühldorf enorm wichtig. Wir organisieren z. B. einen Großteil der verkaufsoffenen Sonntage, verschiedenste Einzelhandelsaktionen wie zuletzt die Osteraktion mit dem Riesenei und das Late-Night-Shopping im Spätsommer. All diese Veranstaltungen müssen bei der Stadtverwaltung beantragt werden – die entsprechenden Behördengänge und Organisationen übernimmt dabei die Aktionsgemeinschaft. Verkaufsoffene Sonntage sind für eine Stadt wie Mühldorf wichtige wirtschaftliche Fixpunkte im Jahr, an denen umliegende Käufergruppen nach Mühldorf gezogen werden, die ihre Einkäufe normalerweise wo anders tätigen. Die Aktionsgemeinschaft stellt daher eine wichtige und zudem günstige Plattform für die Wirtschaft unserer Stadt dar.</p>
<p><strong>Eine sehr schöne Einrichtung. Wollen Sie unseren Bürgern zum Schluss noch etwas mit auf den Weg geben?</strong><br />
Ich denke, wir alle können stolz auf unsere florierende Stadt und glücklich sein, hier leben zu dürfen. </p>
<p><strong>Herr Luczay, wir bedanken uns für dieses erfrischende Gespräch! Viel Glück und Erfolg für Ihr Unternehmen!</strong></p>

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		<title>Medizin: Allergie – die Sensoren spielen verrückt</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 09:16:58 +0000</pubDate>
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<h3>Von Dr. med. Harald Niller</h3>
<div id="attachment_1010" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img src="http://www.der-buerger.de/wp-content/uploads/2011/04/dr-med-harald-niller-400x266.jpg" alt="Dr. med. Harald Niller, Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Akupunktur und biologische Medizin. Foto: Der Bürger" title="Dr. med. Harald Niller, Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Akupunktur und biologische Medizin. Foto: Der Bürger" width="400" height="266" class="size-medium wp-image-1010" /><p class="wp-caption-text">Dr. med. Harald Niller, Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Akupunktur und biologische Medizin. Foto: Der Bürger</p></div>
<p>Kürzlich nahm ich mein neues Auto in Empfang und bereits nach drei Tagen fielen einige elektronische Geräte aus. Auch die Regulation des Motors spielte verrückt. Von fachkundiger Seite wurde mir erklärt, dass ein modernes Auto eine große Menge an Sensoren beinhaltet und hier das Problem liegt. Mir kam eine gewisse Ähnlichkeit zur Entstehung von Allergien in den Sinn. Auch bei allergischen Reaktionen verliert der Körper seine Regulationsfähigkeit, sodass das Immunsystem verrückt spielt. Ein schlechtes Auto kann man ersetzen oder reparieren, ein überschießendes Immunsystem hingegen stellt die moderne Medizin immer noch vor große Rätsel. Und austauschen können wir unseren Körper nicht.</p>
<p>Als Allergie wird eine Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Antigenen bezeichnet. Antigene können Gräser- und Baumpollen, Hausstaub, bestimmte Nahrungsmittel, Schimmel, Tierhaare und auch Medikamente sein. Liegt eine Allergie vor, kommt es nach Kontakt mit dem entsprechenden Antigen zur gesteigerten Produktion von sogenannten IgE-Antikörpern, die ihrerseits eine gesteigerte Histaminausschüttung bewirken. Durch Histamin kommt es zu einer gesteigerten Durchblutung, zu Gewebeschwellungen sowie zu einem Zusammenziehen der Bronchialmuskulatur. Die Folgen sind Rötungen und Schwellungen der Haut sowie der Augenbindehaut mit verstärkter Tränenbildung, Schwellung der Nasenschleimhaut mit gesteigerter Schleimproduktion und Verengungen der Bronchien mit Atemnot. Dadurch resultieren die bekannten Krankheitsbilder wie der Heuschnupfen, das allergische Asthma und auch die Nesselsucht auf der Haut. Eine besonders schwere Form der Allergie, und als absolute Notfallsituation gefürchtet, ist der anaphylaktische Schock. Hierbei kann es in wenigen Sekunden zu einem massiven Blutdruckabfall kommen verbunden mit einem lebensbedrohlichen Kreislaufversagen und massiver Atemnot. Vor allem bei Bienen- und Wespengiftallergie kann ein derartiger Verlauf auftreten. </p>
<p>Die klassische Medizin kann zwar die Vorgänge im Körper bei einer allergischen Reaktion beschreiben, aber sie findet keine Gründe dafür, warum diese Überempfindlichkeit auftritt. Dementsprechend orientiert sich auch die Therapie. Antihistaminika unterdrücken die Ausschüttung von Histamin, Kortison dämpft die überschießende entzündliche Reaktion des Gewebes und andere Medikamente machen die verengten Bronchien wieder weit. Bei einer akuten Allergie kann über diese Therapie das Leiden der betroffenen Patienten deutlich gelindert werden. Aber nur die Symptome werden unterdrückt, die Ursache wird nicht behoben. Durch die Hyposensibilisierung wird versucht, den Körper an das eine oder andere Antigen zu gewöhnen. Aufwendig, teuer, gefährlich und hinsichtlich der Erfolge fraglich. Die ganzheitliche Medizin versucht hingegen, die Regulationsfähigkeit des Körpers wieder herzustellen und somit das überschießende Immunsystem zu bändigen. Der Begriff „Regulationsfähigkeit“ bedeutet, dass der Organismus angemessen auf Außenreize regiert, z. B. mit Fieber. Wenn Sie Allergiker sind, so fragen Sie sich doch einmal, wann Sie zuletzt bei einem grippalen Infekt mit Fieber reagierten. Das ist vermutlich lange her, oder?</p>
<p>Die Schulmedizin kennt diesen Begriff nicht und lehnt ein derartiges ursächliches Vorgehen aus Unwissenheit und Ignoranz ab. Bei dieser Gelegenheit muss man sich schon einmal fragen, warum der Organismus seine Regulationsfähigkeit überhaupt verloren hat. Es gibt vielfältige Ursachen.  Durch den undifferenzierten Einsatz von Antibiotika und fiebersenkenden Mitteln bei banalen Erkrankungen wird das Immunsystem unterdrückt und kann sich vor allem bei Kindern nicht entwickeln. Häufig wird vor allem im Krankenhaus eine nicht symptomorientierte Labormedizin betrieben und die Patienten mit einem Medikamentencocktail entlassen, deren Wechselwirkungen nicht mehr überschaubar sind. Narben oder auch Zahnherde, gefährlich sind hier vor allem wurzelbehandelte Zähne, führen ebenfalls häufig zu Befindensstörungen und Fehlregulationen wie zum Beispiel Allergien. Häufig liegt eine Homotoxinbelastung verbunden mit einer chronischen Übersäuerung vor. Auch sollte der Darm als mögliches Störfeld nicht außer Acht gelassen werden.</p>
<p>Mit einer ganzheitlichen Diagnostik wie zum Beispiel der Kinesiologie oder der Elektroakupunktur können Ursachen für Allergien aufgespürt und dann auch adäquat mittels naturheilkundlicher Methoden behandelt werden.  Die schulmedizinische Allergiediagnostik zeigt uns hingegen nur, ob der Patient eine Allergiebereitschaft hat und welches Antigen eine Allergie auslösen könnte. Die Ursache für eine Allergie wird so allerdings nicht abgeklärt.</p>
<p>Mit zunehmendem Stress in unserer Gesellschaft, ungesunder Ernährung, Bewegungsmangel, undifferenzierter Medikamentengabe und auch durch die mangelnde Bereitschaft, einen Infekt mit Fieber auszukurieren, steigt die Anzahl an Allergien stetig.</p>
<p>Es wäre an der Zeit, etwas zu tun.<br />
<strong>Ihr Dr. med. Harald Niller</strong></p>

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